Jungendsegelwoche 2010

Wie jedes Jahr in den Sommerferien fand auch dieses Jahr wieder die Jugendwoche statt. Dieses Jahr waren wir mit Abstand die meisten Kinder mit nur zwei Erwachsenen: Elf Kinder im Alter von acht bis vierzehn Jahren hatten eine Woche Segelunterricht bei unserem Segellehrer Norbert. Jeden Tag wurden die Segelduos getauscht, so dass jeder Mal mit jedem Segeln musste. Denn jeder muss auf See mit jedem auskommen, denn Segeln ist Teamarbeit. Das klappte auf dem Wasser ganz gut aber an Land nicht immer. Aber auch Simone konnte als Segellehrerin überzeugen, und somit bestanden Tristan und Juanaida am Ende der Segelwoche den Jüngstensegelschein.

Sonnenuntergang am Steinhuder Meer

Das Wetter in Mardorf war in den ersten zwei Tagen wunderschön: Sonne- perfektes Badewetter- aber leider kein Wind. Den Rest der Segelwoche war ab und zu mal Sonne und fast jeden Nachmittag gab es ein bis zwei Regenschauer. Mit Norbert starteten wir drei Versuche, Wilhelmstein zu umrunden. Beim vierten Versuch hatten wir nun endlich genug Wind, um die Insel zu umsegeln.

In diesem Jahr war auch neu, dass es einen eingeteilten Küchendienst gab. Jeden Tag war ein anderes Team dran, um Aufgaben wie Tisch abräumen, saubermachen und Essenszubereitung mit Hilfe von Stefan zu erledigen. Dieser Dienst klappte nach Aussage der Erwachsenen sehr gut. Dafür gab es auch eine Tretbootfahrt als Belohnung für die Dienste mit drei Sternen. Diese fiel aber wortwörtlich ins Wasser, denn kaum waren wir aus der Box raus fing es an in Strömen zu regnen.
Morgens nach dem Frühstück wurde mit Norbert drei Stunden gesegelt.
Zum Nachmittagssnack wurde immer schnell vom Dienst etwas zubereitet oder es wurde ein Brötchen oder Müsli gegessen. Am Nachmittag war dann Selbstbeschäftigung angesagt wie zum Beispiel Tischtennis spielen, zum Aussichtsturm fahren, Badminton, Baden oder ganz beliebt: Waveboard fahren. Dabei blieben Verletzungen natürlich nicht aus. Giacomo bewies sich als Jungendsanitäter und kümmerte sich regelmäßig um die Verletzten. Erschwerend kam noch hinzu, dass die Wunden immer wieder erneuert wurden und dass manche Jugendliche durch Punktlandung diese Wunden immer wieder aufrissen. Für manche hieß es dann: „Manche lernen es nie!“ Nun brauchen wir auch wieder neue Verbandskästen, da auch die Autoverbandskästen ausgeschöpft wurden. Die Erwachsenen wussten manchmal auch nicht wie wir das hinbekamen.
An einem Tag musste das Segeln mal wieder wegen schlechten Wetters auf nachmittags verlegt werden. Am Vormittags machten wir mit der ganzen Truppe einen Ausflug nach Nienburg zum Eis essen, shoppen und Nienburg erkunden. Am Nachmittag war dann endlich genug Wind, um mit Norbert zu segeln.
Im Großen und Ganzen war die Segelwoche schön, obwohl das Wetter nicht immer nach den Wünschen der Kinder war, aber ansonsten kann man doch zufrieden sein mit den Segelleistungen der Kinder und Jugendlichen.
Im Namen aller Teilnehmer:

Giacomo, Juanaida, Laura, Lukas, Mira, Niklas, Paul, Robin, Ronja, Simone, Stefan, Tobias und Tristan.

PS: Wir danken allen edlen Spendern für die Aufstockung der Jungendkasse.

Wir planen im Winter für alle Jugendlichen, die Spaß am Segeln haben die Theoretische und dann nächstes Jahr im Sommer in der Segelwoche die Praktische Prüfung für den A-Schein.


Unsere Jugendgruppe:

2008 Jugendsegelwoche, mit Betreuern


Klarmachen zur Opti-Regatta